
Erfolgsgeschichte
Johanneum × MediCoda: Mehr Erlös, mehr Sicherheit
Problem
Das Krankenhaus Johanneum versorgt als Haus der Grund- und Regelversorgung mit 144 Planbetten Patientinnen und Patienten in der Region. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen setzen Kliniken dieser Größe besonders unter Druck: Steigende Kosten treffen auf gedeckelte Vergütungen. Umso wichtiger ist es, dass die medizinische Leistung, die tagtäglich erbracht wird, auch in der Abrechnung vollständig abgebildet wird.
Die Herausforderung dabei: Patientenakten sind umfangreich, Befunde kommen aus unterschiedlichsten Quellen, und im Klinikalltag bleibt kaum Zeit, jeden Fall bis ins letzte Detail auf erlösrelevante Aspekte zu prüfen. Nicht weil die Kompetenz fehlt – sondern weil der Tag schlicht zu wenige Stunden hat.
Lösung
Mit MediCoda steht dem Medizincontrolling des Krankenhauses Johanneum ein KI-gestütztes System zur Seite, das die gesamte Patientendokumentation automatisiert auswertet – unabhängig von Format oder Qualität der Dokumente. Die KI arbeitet direkt auf unstrukturierten Daten: Arztbriefe, externe Befunde, Laborwerte, OP-Berichte.
Das Ergebnis ist eine kompakte Fallanalyse mit konkreten, quellenbasierten Codiervorschlägen, Hinweisen auf Dokumentationslücken und einer Einschätzung zur Plausibilität der bestehenden Codierung. Das Team im Medizincontrolling erhält damit ein zweites Augenpaar, das mit der Gründlichkeit arbeitet, die im Tagesgeschäft kaum leistbar wäre.
„Was mich am meisten beeindruckt hat, ist wirklich, dass die KI sehr gründlich ist. Eben erst habe ich einen Brief gelesen und mir gedacht: Was will der Mediziner mir damit sagen? Und dann hat die KI mir eine Hauptdiagnose vorgeschlagen – und die war perfekt, mal eben 800 € mehr"
— Andreas Elsbernd, Leitung Medizincontrolling
Ergebnis
Erlöse um mehr als 5 % gesteigert – durch das systematische Erkennen von Codewechseln und Zusatzcodes, die in der täglichen Fallbearbeitung untergegangen wären.
Codierung und Dokumentation auf neuem Niveau – die KI zeigt Widersprüche und Lücken auf, die manuell nur mit erheblichem Zeitaufwand zu finden wären. Das Medizincontrolling kann gezielt nachsteuern statt flächendeckend zu suchen.
Spürbar mehr Sicherheit bei MD-Prüfungen – weil jede Codierung mit Quellenangaben und therapeutischem Nachweis hinterlegt ist. Die Fallbegleitung steht auf einem deutlich solideren Fundament.
Produktiverer Austausch zwischen Ärzten und Controlling – die KI-Analysen liefern eine gemeinsame Gesprächsgrundlage mit konkreten Befunden, was die Abstimmung effizienter und inhaltlich gehaltvoller macht.
„Es lohnt sich, KI einzuführen, weil es die tägliche Arbeit der Mitarbeiter verbessert und weil es die sowieso geleistete Arbeit auch monetär tatsächlich abbildet – was es vorher vielleicht so nicht immer zu 100 % gegeben hat."
— Lukas Mählmann, Geschäftsführung
